Achtung Virenalarm!

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Es verbreitet sich ein neuer Erpresser-Trojaner namens Locky. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Krypto-Locker, der Daten auf dem angegriffenen Rechner verschlüsselt und erst gegen eine hohe Lösegeldzahlung wieder freigibt. Das Schlimme im Vergleich zu bisher bekannten Krypto-Lockern: Locky verbreitet sich selbständig über vorhandene Netzwerke weiter.

Wer sich also an gängige Sicherheitsregeln hält, könnte sich den Schädling dennoch über den Rechner eines Kollegen einfangen, der im gleichen Netzwerk arbeitet. Bisher bekannte Einfallswege sind vorrangig E-Mails mit Anhängen, die angeblich eine Rechnung beinhalten.

Der Trojaner treibt schon in einigen Büros sein Unwesen. Auch das Fraunhofer Institut in Bayreuth ist betroffen. Seit Mittwoch sind 60 Arbeitsplätze ausgefallen, nachdem Locky einen verbundenen Server befallen und unbrauchbar gemacht hat. Seit Donnerstag arbeiten Techniker laut dpa-Informationen an einer Entfernung des Trojaners. Es ist nicht abzusehen, ob und wann die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen sein werden. Ein Backup soll den Schaden in Grenzen halten.

Quelle: www.pc-magazin.de

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